Archive vom Juli 2009
Kurzmeldung in Bildern
Das Kaufhaus Pfeiffer:
Inzwischen mal wieder ein paar Bildimpressionen von Ende Juli – bevor das Sommerloch beginnt.
Gehen wir noch einmal durch das Haus – von unten nach oben. Hier ist der Gewölbekeller zu sehen. Auf der Außenansicht auf dem ersten Bild sehen Sie links im Bild die kleine Türe: das “Guckloch” zum Gewölbekeller.
Hier sind wir nun schon im zweiten Stock – ein Blick auf dem Ofen im Schlafzimmer.
Das hier war die Schneiderei – ebenfalls im zweiten Obergeschoss. Die Tapeten wurden wieder angebracht, momentan werden die Möbel eingeräumt.
Weiteres folgt in Kürze!
“Kommet rei ge gucka” – Erste offizielle Führung im Kaufhaus Pfeiffer!
Erstmals bot das Freilichtmuseum Besuchern die Möglichkeit, einen Blick hinter die Kulissen des (fast) fertigen Kaufhauses Pfeiffer aus Stetten am kalten Markt zu werfen. Rund 20 Besucher, darunter auch einige aus der Heimat des Kaufhauses, nahmen die Gelegenheit wahr, näheres über die Geschichte des Kaufhauses, seiner Bewohner sowie seines Betreibers, Kaufmann Franz Pfeiffer, zu erfahren. Den Blick hinter die Kulissen werfen – dies kann wörtlich genommen werden, denn den Laden kannten die meisten Stettener Bürger, jedoch einen Schritt in die Wohnräume von Franz Pfeiffer setzte zu dessen Lebzeiten niemand. Umso interessanter war es, insbesondere für die Stettener Besucher, einmal die andere Welt von Franz Pfeiffer zu sehen. Obwohl in den Räumen teilweise noch letzte Arbeiten der Handwerker verrichtet werden, sieht man deutlich, dass sich die Bauphase dem Ende neigt. So waren auch nur die Räume - noch ohne Einrichtung - zu besichtigen, aber dem Interesse der Besucher tat dies keinen Abbruch, denn wann gibt es mal wieder so schnell die Gelgenheit, das Haus in diesem Stadium des Aufbaus zu sehen? Allerdings in einem waren sich alle sicher: wir kommen auf jeden Fall wieder wenn das Kaufhaus eröffnet ist, denn das eingerichtete Haus interessiert uns noch mehr!

Für manchen Besucher ein Wiedersehen mit den Kaufhaus.

Viele Erinnerungen kommen auf, wo sich welche Waren gefanden.

Auf den Wohnungsteil waren alle besonders gespannt.

Erstaunt waren viele über die Größe des Hauses. Auch Details wie Tapeten oder Holzarbeiten waren von Interesse. Es gibt viel Spannendes zu entdecken!
Noch 9 Wochen – der Countdown läuft…
Im und ums Kaufhaus Pfeiffer herum wird geschafft und gewerkelt, letzte Arbeiten der Handwerker stehen an. Gipser und Maler geben dem Raum des Kaufhauses Pfeiffer den letzten Schliff und Anstrich. Die Vorbereitungen für die Bestückung des Ladens werden bereits getroffen. So gab es bei Franz Pfeiffer auch Kolonialwaren zu kaufen wie Kaffee, Tabakwaren, Kakao etc. Bei dieser Fülle an Waren werden auch Sie sich an frühere Zeiten erinnert sehen, an “Colafläschle”, “Brausepulver” und “Lutscher” – eben an all diese Artikel, die heute erneut eine Renaissance erleben. Dies und viele Dinge mehr sehen Sie bald im Kaufhaus Pfeiffer!

Das Kaufhaus bekommt den letzten Schliff vom Gipser...

...und auch der Maler legt Hand an den letzten Anstrich - der Laden nimmt Form an!
Bauzaun weg!
Nach langen Bauarbeiten wurde der Bauzaun letzte Woche entfernt. Das Kaufhaus Pfeiffer präsentiert sich im Museum äußerlich (fast) in seiner ganzen Schönheit. Jetzt muss das Gebäude innen vollends ausgebaut und eingerichtet werden. Packen wir’s an!
Noch sind sie leer – die Schaufenster!
In wenigen Wochen werden die Schaufenster des alten Kaufhauses Pfeiffer wieder gefüllt sein! So, wie es noch vor rund 15 Jahren in Stetten am kalten Markt der Fall war, als Franz Pfeiffer den Laden noch betrieb. Wir freuen uns alle schon darauf, wenn das Kaufhaus Pfeiffer im Museum geöffnet haben wird.

Noch 10 Wochen – der Countdown läuft…
Wieder haben wir Neues vom Kaufhaus Pfeiffer zu berichten: Vor und hinter den Kulissen wird eifrig an der Fertigstellung des Gebäudes gearbeitet. Im historischen Laden sind mittlerweile die Regale und Einbauten befestigt, sämtliche Vitrinen aufgestellt und die Schaufenster warten darauf, dekoriert zu werden. Genau dies ist die Arbeit hinter den Kulissen, nämlich die Waren herzurichten für die Bestückung der Regale und Auslagen, die Bandbreite der Verkaufsgegenstände zu sichten. Es ist ein wahres Schlaraffenland, was allein an Kinderspielzeug im Bestand des Kaufhauses Pfeiffer ist…lassen Sie sich überraschen!

Das Kaufhaus nimmt Gestalt an...

...die Einbauten haben so langsam ihren Platz wieder gefunden...

...die Mittel-Vitrine steht schon, jetzt fehlen nur noch die Theken...

...letzte Gipser- und Malerarbeiten stehen noch an und dann kann das Einrichten demnächst losgehen!
Außentreppe
Heute wurde die Außentreppe zum Dorfladen gebaut. Gestern stellte ich ja noch ein Foto von der Treppenkulisse in den Blog, heute steht schon die Treppe.
Im mittleren Bild erkennt man rechts die kleine Türe, die den Blick auf den historischen Gewölbekeller eröffnen soll, welcher vergangenes Jahr mit großem Aufwand am Stück ins Freilichtmuseum versetzt wurde.
Die Theke ist drin!
Es ist schön, den Baufortschritt zu beobachten.
Neulich habe ich bei einer Besichtigung des Kaufhauses entdeckt, dass der Restaurator mittlerweile die Ladentheke für den Museumsshop geliefert hat. “Entdeckt” klingt vielleicht komisch, aber ich bin nicht täglich vor Ort – deshalb wußte ich nur, dass die Theke demnächst geliefert wird, aber ich hatte sie bis dato noch nicht gesehen. Die Theke ist nicht neu, obwohl sie jetzt wie neu ausschaut: sie stammt aus dem ehemaligen “Anna-Laden” aus Nendingen bei Tuttlingen.
Sie wird das Herzstück des Museumsladens bilden, der ansonsten aber mit neuen Möbeln eingerichtet wird. Die Theke mußte bereits zeitig angeliefert werden, da sie nur über die Schaufenster in den Raum transportiert werden konnte. Anschließend wurden die Fensterscheiben eingesetzt, und nun ist sie drin, die Theke. Sozusagen eingesperrt. In ganzen Teilen wird man diese Theke nicht mehr rausbekommen.
Der Laden ist über eine Außentreppe erreichbar. Diese muss noch aufgebaut werden – aber im Moment ist sie eher als “Potemkinsches Dorf” zu bezeichnen (eine Kulisse ohne Leben). Die Handwerker nutzen daher zur Zeit noch eine Leiter, um direkt in den Laden zu gelangen.

Das Gerüst ist weg!
Nach langem Warten ist es soweit: Das Kaufhaus Pfeiffer zeigt sein wahres Gesicht im Museum. – Endlich ist es ohne Gerüst zu sehen! Für alle Besucher, besonders für die aus Stetten am kalten Markt, eine riesengr0ße Freude. Erinnerungen kommen auf, Erinnerungen an längst vergangene Zeiten.
Noch hat der historische Laden geschlossen. In den alten Regalen liegen noch viele Utensilien von den Handwerkern herum: Schächtele mit Nägeln, Werkzeuge, Arbeitsschuhe, leere Getränkeflaschen u.a.
Noch hängen viele alte Tapeten “lummelig” von der Wand und warten darauf, wieder an die Wand gekleistert zu werden. Noch sind viele Lampen nicht angeschlossen. Nur ihre Drähte hängen lose von der Decke herunter. In den Räumen riecht es nach frischem Verputz.
Noch sind nicht alle alten Türen eingehängt. In wenigen Wochen gelangen die neugierigen Besucher durch sie in die interessante Vergangenheit des Kaufhauses Pfeiffer.
Auf der Zielgeraden!
Das Kaufhaus Pfeiffer ist fast fertig! Die Ausbauarbeiten gehen mit Volldampf dem Ende entgegen! Die Handwerker verputzen die letzten Wände! Bald kann mit der Einrichtung begonnen werden! Endlich!


















