Freilichtmuseum Neuhausen

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Inventur

Auch der Museumsladen muss für den Winter ausgeräumt werden. So nämlich:Leere Regale

Hier bin ich bei der Inventur (zugegeben, nicht gerade meine Lieblingsaufgabe, auch wenn ich mich bemühe, ein fröhliches Gesicht zu machen):

Bei der Inventur

Bei der Inventur wird erst mal gezählt. Dabei ist neben der Abrechnung für uns wichtig: Was haben SIE, unsere Besucher, gekauft? Was hat Sie besonders interessiert? Oder was blieb liegen?

Eines kann ich schon sagen: Es gab keine Ladenhüter. Am Begehrtesten waren die Süßigkeiten, so haben wir unter anderem in 6 Wochen immerhin 12 kg Himbeerbonbons verkauft, die klassischen “Guzle” aus dem Glas. Beliebt waren auch unsere Schiefertafeln nebst Zubehör wie Griffel und Schwämmchen.

Endlich hatte auch die im Museum produzierte Ware von unseren Museumshandwerkern einen Platz gefunden, an dem sie ausgestellt und verkauft werden konnte. So etwa die Hufeisen von unserem Schmied, handgesponnene und -gezwirnte Wolle oder handgewobene und selbst genähte Geschirrtücher. Außerdem gab es Töpferware, wertvolles Kräutersalz sowie Essig und Badezusätze von der Kräuterpädagogin, Kerzen und Honig vom Imker, Selbstgemachtes vom Museumsschreiner, vom Wagner und Filzprodukte.

Daneben waren erlesene Produkte aus der Region im Angebot, wie etwa Bierbalsamico, Nudeln, Schnaps und Marmelade.

Tja, wenn Sie dieses Angebot verpasst haben, so haben Sie nächstes Jahr ab 3. April eine neue Chance, den Laden zu besuchen. Und das Sortiment wird nicht kleiner, denn wir haben noch viele Ideen, was Sie bei uns interessieren könnte. Versprochen!

“Da kommen einem ja die Tränen!”

“Da kommen einem ja die Tränen!”, rief spontan eine Mitarbeiterin, als sie zum ersten Mal den eingerichteten historischen Laden betreten durfte. “Da kommen einem ja die Tränen vor lauter Schauen.”

So mag es wohl vielen Besuchern gegangen sein, als sie nun in den vergangenen zwei Öffnungstagen den Laden betraten. Ja selbst uns Mitarbeitern geht es immer noch so, da es so viel zu Schauen und Staunen gibt.

Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg. Wie bestellt hörte es um 10.30 Uhr auf zu regnen, pünktlich zum Festakt um 11 Uhr lachte die Sonne. Landrat Wolf MdL steigerte mit einer lebhaften Rede noch die Spannung, die Musikkapelle aus Stetten a.k.M. umrahmte feierlich den Festakt. Auch Herr Hipp, Bürgermeister von Stetten a.k.M. gratulierte dem Museum zu seinem neuen Schmuckstück, die Volkskundler Christof Heppeler und Bettina Zundel sowie Museumsleiter Walter Knittel gaben noch eine unterhaltsame Einführung in die Haus- und Bewohnergeschichte, bevor Bernd Jäger von der Firma Jako Baudenkmalpflege (Hauptverantwortlicher für die Umsetzung und Restaurierung des Gebäudes) dem Landrat den Schlüsselbund für das Gebäude überreichte.

Nach einem kurzen “Fotoshooting” für die Presse stürmten die zahlreichen gespannten Besucher das Kaufhaus Pfeiffer. Sowohl der historische Laden als auch die Wohn- und Schlafräume des letzten Bewohners Franz Pfeiffer sowie der neue Museumsladen, in dem nun wahrhaft eingekauft werden darf, fanden großen Anklang. Aber genug der Worte – schauen Sie die Bilder an und planen Sie nun Ihren nächsten Besuch im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck ein. Das müssen Sie schließlich gesehen haben.

Tipp:

Bis 1. November wird dienstags bis sonntags täglich um 15 Uhr eine Führung durch das Kaufhaus Pfeiffer angeboten. Unkostenbeitrag: 1 €.

Bitte eintreten!

Heute ist es so weit, die Pforten öffnen sich:

Treten Sie ein in die bunte Warenwelt!

Treten Sie ein in die bunte Warenwelt!

Schon gespannt?

Morgen fällt dieses Schild, dann dürfen Sie – endlich - eintreteten.
 

 Nicht nur der historische Laden, sondern auch der Museumsshop wird morgen eröffnet. In Windeseile wurden die Waren eingeräumt, und ab Sonntag wird hier Frau Schiele die Museumsbesucher bedienen. Endlich ein Ort, an dem auch die schönen handgefertigten Produkte aus dem Museum präsentiert und verkauft werden können. Was es sonst noch gibt? Lassen Sie sich überraschen …

Schau!

Wie mag es wohl hinter dem Schaufenster aussehen? Schon gespannt? Ab Sonntag, 20. September um 11 Uhr hebt sich der Vorhang (wurde das schon erwähnt?).

Emsig wird noch an den Feinheiten gearbeitet: Maler nehmen letzte Arbeiten vor, letzte Schätze von Franz Pfeiffer werden ausgegraben und ausgestellt, der neue Museumsladen wird in Windeseile eingerichtet.

Und sonst? Die Betten im Schlafzimmer sind bereits bezogen, die Alarmanlage ist installiert und ein kleines Grüppchen glücklicher Besucher durfte heute zusammen mit Landrat Wolf und Museumsleiter Walter Knittel eine kleine Führung durch das “neue” Kaufhaus erleben. Denn: heute wurde - tataaa – der zweimillionste Besucher festlich empfangen: 2.000.000, ja. Zur Feier gab es dann auch ein Gläschen Sekt mitten im neuen Museumsshop, zwischen halb eingeräumten Regalen und Kisten.

Zugegeben, heute kam alles zusammen. Auch der neue Kreisrat traf sich heute abend zur ersten Sitzung der Legislaturperiode im Freilichtmuseum – da gab es natürlich ebenfalls einiges vorzubereiten, zusätzlich zur Vorbereitung der Feierlichkeiten am Sonntag zur Eröffnung (ab 11 Uhr, klaro?) und dem letzten Feinschliff im Kaufhaus.

Ach, übrigens, das Kaufhaus ist natürlich noch bis 1. November zu den üblichen Öffnungszeiten zu sehen. Täglich gibt es um 15 Uhr eine Sonderführung durch das neue Gebäude, kostet nur 1,00 € zusätzlich zum Eintritt.

 

Frontansicht

Sehen Sie die Bannergrafik unseres Blogs oben? Wie der Designer das Kaufhaus Pfeiffer ausgeschnitten hat – damals noch am Ursprungsort in Stetten am kalten Markt fotografiert – und über dem Museumsgelände schweben läßt? Heute stelle ich hier ein Bild rein, wie diese Prognose in die Realität umgesetzt wurde. Sieht doch genauso aus, oder?

Pfeiffer und Schule August 2009

Ok, der Fotoapparat war zu klein, es hat nicht alles draufgepasst. Deshalb hier noch zusätzlich ein Foto mit der gesamten Fronansicht des Kaufhauses:

Frontansicht August 2009

Rundgang

Gestern schaute ich mal wieder im Kaufhaus vorbei. Zusammen mit ein paar anderen Glückspilzen, die vorab das neue Gebäude besichtigen durften, erfuhren wir von Museumsleiter Walter Knittel spannende Informationen zum Gebäude und zum Leben des letzten Bewohners, Franz Pfeiffer.

Winfried Rimmele vom Gränzbote stellte uns ein paar Fotos zur Verfügung, denn es handelte sich um eine Führung für Gränzbote-Leser. Einen Tag vorher hatten auch schon Südkurier-Leser die Möglichkeit zur Besichtigung.

Bei über 30 Grad Hitze – dem heißesten Tag des Jahres – ließ es sich doch noch recht gut in dem alten Gebäude aushalten. Nur auf dem Dachboden staute sich die Hitze.

Das Dorf ist komplett!

Nun steht es da, das Kaufhaus Pfeiffer, in voller Pracht! Der Dorfplatz erfährt eine schöne Ergänzung durch das imposante Gebäude, das kleine Albdorf im Museum ist nun mit Kaufladen, Schul- und Rathaus, Schmiede, Kirche, Töpferei und Wohnhaus um den Dorfbrunnen an der Linde ein abgerundetes Ensemble. Eigentlich scheint es so, als habe das Kaufhaus schon immer hierher gehört.

Kurzmeldung in Bildern

Das Kaufhaus Pfeiffer:

Außenansicht am 29.07.09

Inzwischen mal wieder ein paar Bildimpressionen von Ende Juli – bevor das Sommerloch beginnt.

Gewölbekeller

Gehen wir noch einmal durch das Haus – von unten nach oben. Hier ist der Gewölbekeller zu sehen. Auf der Außenansicht auf dem ersten Bild sehen Sie links im Bild die kleine Türe: das “Guckloch” zum Gewölbekeller.

30.07.09_1

Hier sind wir nun schon im zweiten Stock  – ein Blick auf dem Ofen im Schlafzimmer.

Schneiderei

Das hier war die Schneiderei – ebenfalls im zweiten Obergeschoss. Die Tapeten wurden wieder angebracht, momentan werden die Möbel eingeräumt.

Weiteres folgt in Kürze!

Außentreppe

Heute wurde die Außentreppe zum Dorfladen gebaut. Gestern stellte ich ja noch ein Foto von der Treppenkulisse in den Blog, heute steht schon die Treppe.

Im mittleren Bild erkennt man rechts die kleine Türe, die den Blick auf den historischen Gewölbekeller eröffnen soll, welcher vergangenes Jahr mit großem Aufwand am Stück ins Freilichtmuseum versetzt wurde.