Freilichtmuseum Neuhausen

Archiv der ‘Der Umzug’ Kategorie

Neue Ware – frisch eingetroffen

Gestern hat ein weiterer Großtransporter mit Teilen der Einrichtungsgegenstände das Museum erreicht:

Bei diesem vorletzten Großtransport wurden die Einrichtungsgegenstände des historischen Kaufhauses geliefert. Die massive Ladentheke und die Ladenregale forderten den Möbelpacker einiges an Manneskraft ab. Das letzte Bild dieser Reihe eröffnet einen schönen Blick auf den ehemaligen Verkaufsraum von “Lölebempes”. Er ist sozusagen das künftige “Herzstück” des neuen Gebäudes im Museum.

Mittlerweile ist die sanitäre Anlage vormontiert (eine kleine Modernisierung, die der Einsatz im Museum als Tribut fordert)

und der Steinboden wurde verlegt:

Steinboden

Steinboden

Beim Vergrößern dieses Bildes kann man die Beschriftung der einzelnen Steinplatten erkennen, anhand derer die Handwerker das Puzzle wieder zusammensetzten.

Dachdecker am Werk

Auch im neuen Jahr arbeiten die Handwerker unermüdlich in der Kälte am Kaufhaus Pfeiffer weiter. Aber etwas Entscheidendes fehlt noch: Das Dach. Die Vorbereitungen der Zimmermänner sind so weit abgeschlossen, noch heute soll mit dem Dachdecken begonnen werden.

Auch innen müssen noch einige Löcher gestopft werden …

Wiederaufbau-Termin steht

Jetzt steht es fest: Ab 28. Oktober wird das Kaufhaus Pfeiffer im Freilichtmuseum am neuen Standort aufgebaut. Die Firma Jako-Baudenkmalpflege, in deren Halle das Gebäude nun knapp ein Jahr lang restauriert und für den Wiederaufbau vorbereitet wurde, wird die historischen Gebäudeteile innerhalb von zwei Wochen aufbauen. In der letzten Oktoberwoche wird das Erdgeschoss mit den massiven Wänden ins Museumsdorf transportiert und aufgerichtet, in der ersten Novemberwoche dann das Obergeschoss und das Dachgeschoss mit deren Fachwerkwänden. Da das Gebäude in Großteilen abgebaut wurde, geht es auch recht rasch beim Wiederaufbau, wenn die großen Wand- und Deckenelemente angeliefert und zusammengebaut werden.

Bald kommt das Kaufhaus

Die Vorbereitungen für den Wiederaufbau des Kaufhauses Pfeiffer im Freilichtmuseum gehen nach der Sommerpause nun wieder unvermindert weiter. Nur noch wenige Wochen, Mitte Oktober nach dem großen Museumsfest “Neuhauser Kirbe”, werden die ersten originalen Wandteile im Museum wieder aufgebaut werden.

Am kommenden Sonntag, 21. September sind im Rahmen des “Bauhandwerkertages” im Freilichtmuseum auch Mitarbeiter der Firma “JaKo-Baudenkmalpflege” da, die Fragen zur Umsetzung und Restaurierung sowie zum Wiederaufbau gerne beantworten…

Keller vor dem Umzug

Nun ist es (fast) soweit: Mit dem Gewölbekeller zieht das “letzte Stück” des Kaufhauses Pfeiffer aus Stetten am kalten Markt ab. Die Vorbeitungen für den Umzu sind weitgehend abgeschlossen. Der Gewölbekeller, der ja am 12. Juni an einem Stück abtransportiert werden wird, ist “eingepackt” und so gesichert, dass er dann mit dem Kran vom Boden abgehoben werden kann. Das wird spannend! Schwebender Keller

Für den Transport wurde quasi mit einem “Betonkranz” unterfangen. Dazu wurde fünf Stahlträger quer untergeschoben. Diese liegen dann auf zwei Längsträgern, an denen dann der gesamte Keller “aufgehängt” wird. Innen ist der Keller mit Holz verschalt und verstrebt, um die entstehenden Druck- und Zugkräfte auszugleichen.

Hausbesuch

Anfang April besuchten die Museumsmitarbeiter sowie viele Führer und Handwerker aus dem Museum das Kaufhaus Pfeiffer bei der Firma Jako in Rot an der Rot.

Nachdem im letzten Jahr das Gebäude noch am Originalstandort in Stetten a.k.M. besichtigt wurde, war es absolut spannend zu sehen, wie das Kaufhaus nun in der Halle der Firma Jako restauriert wird. In diesem skelettierten Zustand war das Haus kaum wiederzuerkennen. Tapeten, Türen, Fenster – alles wurde auseinandergenommen. Türen, HolzlatTüren in Reih’ und Gliedten und diverse Teile des Hauses liegen fein säuberlich sortiert in Regalen.

Die ersten zwei Stockwerke sind in der Halle aufgebaut, andere Teile – wie etwa der Hausgiebel – stehen als Einzelwand zur Bearbeitung auf dem Boden.
FachsimpeleiGiebel

Beim Abbau des Gebäudes stießen die Arbeiter immer wieder auf spannende Entdeckungen. So etwa, dass sich auf der Rückseite der Tapete eine Zeitung aus dem Jahre 1925 verbirgt.

Tapete

Für den Laien sieht alles total verrückt aus, man kann sich kaum vorstellen, wie alle Teile nachher wieder am richtigen Fleck eingebaut werden können. Herr Jäger von der Fa. Jako versicherte aber, dass alles archiviert und beschriftet sei. Sie haben alles Bestens im Griff!