Kaufhaus geöffnet
Am 2. April beginnt die neue Museumssaison im Freilichtmuseum. Auch das “Kaufhaus Pfeiifer” im Freilichtmuseum ist dann wieder für die Museumsbesucher geöffnet.
Das gesamte Gebäude und der historische Laden können (Weiterlesen …)
Inventur im Kaufhaus Pfeiffer
Im Historischen Kaufhaus Pfeiffer liegen die laufenden Geschäfte still. Sie sind, wenn man so will, museal eingefroren. In einem modernen Museumsladen - “Shop” heißt es wohl neudeutsch, im Neuhauser Freilichtmuseum spricht man (Weiterlesen …)
Saisonende im Kaufhaus Pfeiffer
Mit dem Freilichtmuseum zusammen hat seit Sonntag, dem 31. Oktober 2010, natürlich auch das Historische Kaufhaus Pfeiffer seine Pforten geschlossen. In der ersten Saison, in der das Kaufhaus Pfeiffer nun durchgängig im Freilichtmuseum zu sehen war, hat es sich (Weiterlesen …)
“Da kommen einem ja die Tränen!”
“Da kommen einem ja die Tränen!”, rief spontan eine Mitarbeiterin, als sie zum ersten Mal den eingerichteten historischen Laden betreten durfte. “Da kommen einem ja die Tränen vor lauter Schauen.”
So mag es wohl vielen Besuchern gegangen sein, als sie nun in den vergangenen zwei Öffnungstagen den Laden betraten. Ja selbst uns Mitarbeitern geht es immer noch so, da es so viel zu Schauen und Staunen gibt.
Die Eröffnungsfeier war ein voller Erfolg. Wie bestellt hörte es um 10.30 Uhr auf zu regnen, pünktlich zum Festakt um 11 Uhr lachte die Sonne. Landrat Wolf MdL steigerte mit einer lebhaften Rede noch die Spannung, die Musikkapelle aus Stetten a.k.M. umrahmte feierlich den Festakt. Auch Herr Hipp, Bürgermeister von Stetten a.k.M. gratulierte dem Museum zu seinem neuen Schmuckstück, die Volkskundler Christof Heppeler und Bettina Zundel sowie Museumsleiter Walter Knittel gaben noch eine unterhaltsame Einführung in die Haus- und Bewohnergeschichte, bevor Bernd Jäger von der Firma Jako Baudenkmalpflege (Hauptverantwortlicher für die Umsetzung und Restaurierung des Gebäudes) dem Landrat den Schlüsselbund für das Gebäude überreichte.
Nach einem kurzen “Fotoshooting” für die Presse stürmten die zahlreichen gespannten Besucher das Kaufhaus Pfeiffer. Sowohl der historische Laden als auch die Wohn- und Schlafräume des letzten Bewohners Franz Pfeiffer sowie der neue Museumsladen, in dem nun wahrhaft eingekauft werden darf, fanden großen Anklang. Aber genug der Worte – schauen Sie die Bilder an und planen Sie nun Ihren nächsten Besuch im Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck ein. Das müssen Sie schließlich gesehen haben.
Tipp:
Bis 1. November wird dienstags bis sonntags täglich um 15 Uhr eine Führung durch das Kaufhaus Pfeiffer angeboten. Unkostenbeitrag: 1 €.
Wiederaufbau-Termin steht
Jetzt steht es fest: Ab 28. Oktober wird das Kaufhaus Pfeiffer im Freilichtmuseum am neuen Standort aufgebaut. Die Firma Jako-Baudenkmalpflege, in deren Halle das Gebäude nun knapp ein Jahr lang restauriert und für den Wiederaufbau vorbereitet wurde, wird die historischen Gebäudeteile innerhalb von zwei Wochen aufbauen. In der letzten Oktoberwoche wird das Erdgeschoss mit den massiven Wänden ins Museumsdorf transportiert und aufgerichtet, in der ersten Novemberwoche dann das Obergeschoss und das Dachgeschoss mit deren Fachwerkwänden. Da das Gebäude in Großteilen abgebaut wurde, geht es auch recht rasch beim Wiederaufbau, wenn die großen Wand- und Deckenelemente angeliefert und zusammengebaut werden.
Dorfladen für das Museum
Mit dem Kaufhaus Pfeiffer kommt nicht nur eine kulturhistorisch einmalige Einrichtung ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck, das “neue” Gebäude wird auch zusätzlich ein “Museumslädele” beheimaten. Während der historische Laden des Kaufhauses Pfeiffer mit seiner Einrichtung von 1925 im rechten Teil des Gebäudes wieder ganz so wie in seinem Schlusszustand als Ausstellung eingerichtet werden wird, wird im linken Teil des Erdgeschosses ein Verkaufsladen eingebaut. Dort, wo ursprünglich die Stube und später Lagerraum war, wird sich das “Museumslädele” über die ganze Haustiefe hin erstrecken. In diesem Bereich wurden vor 1925, also bis zum großen Umbau des Gebäudes, auch schon Kolonialwaren verkauft und das schon mindestens seit 1859.
Der neue Verkaufsladen soll kein moderner Museumsshop sein, sondern im Stile eines alten Tante-Emma-Ladens eingerichtet werden. Da wird dann ein buntes, zum Museumsdorf passendes Sortiment angeboten werden, ganz so, wie man es früher auf dem Dorf in solchen Dorfläden bekommen konnte.
Was kann man sich da nicht alles vorstellen: Handwerkliche Produkte aus dem Museum, haltbare Lebensmittel, z. B. in Gläsern und Dosen, heimisches Obst, andere regionale Produkte, natürlich Bonbons in Gläsern und vielem anderes mehr… da schlagen nicht nur Kinderherzen höher…
Was würden Sie sich da als Angebot wünschen?
Das Kaufhaus Pfeiffer aus Stetten a. k. M.
Das historische “Kaufhaus Pfeiffer” aus Stetten a. k. M. (Landkreis Sigmaringen, auf der Schwäbischen Alb) wird ins Freilichtmuseum Neuhausen ob Eck versetzt.
Der Abbau des Gebäudes ist mittlerweile fast völlig abgeschlossen.
Die Firma JaKo Baudenkmalpflege aus Rot a. d. R. führt die schwierige und in Teilen richig spektakuläre Umsetzung komplett durch.
Das Gebäude wird nahezu komplett in großen Teilen umgesetzt, um möglichst viel Originalsubstanz erhalten zu können. Zunächst wurde das Gebäude in Stetten a. k. M. über mehrere Wochen hinweg stockwerksweise Stück für Stück abgetragen und in Teilen nach Rot a. d. R. transportiert. Dort, in der Halle der Firma JaKo Baudenkmalpflege, wird das Gebäude wieder größtenteils wieder zusammengesetzt, um die notwendigen Restaurierungsmaßnahmen durchführen zu können. Es soll möglichst viel originalgetreu und unverändert vom Schlusszustand des Gebäudes übernommen werden.
Voraussichtlich im Herbst 2008 wird das Gebäude dann wieder in Großteilen ins Museum transportiert und dort im Originalzustand aufgebaut werden. Es wird direkt am Dorfplatz des Museums unmittelbar neben dem Schul- und Rathaus seinen neuen Platz finden.
Der historische Laden mit seiner kulturhistorisch einmaligen Einrichtung wird dann im Museum wieder orginalgetreu eingerichtet und als Ausstellung präsentiert werden. Die Einrichtung mit den Tausenden von historischen Objekten hat das Museum bereits im Jahr 2004 übernommen und bereit sie derzeit auf die Präsentation vor.
Ins Erdgeschoss des Gebäudes wird zusätzlich ein kleiner “Tante-Emma-Laden” eingebaut werden, in dem die Besucher dann “kramen” und Produkte aus dem Museum und aus der Region einkaufen können.
Die Umsetzung wird vom Landkreis Tuttlingen als Träger des Museums finanziert.
Das Land Baden-Württemberg fördert durch das Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst die Maßnahme zu 65 % aus”Toto-Lotto-Mitteln” (Förderung der regionalen ländlichen Freilichtmuseen), verteilt über mehrere Jahre.
Die Landesstelle für Museumsbetreuung Baden-Württemberg betreut und begleitet die Maßnahme fachlich. Sie wickelt auch die finanzielle Landesförderung .
















