Frontansicht
Sehen Sie die Bannergrafik unseres Blogs oben? Wie der Designer das Kaufhaus Pfeiffer ausgeschnitten hat – damals noch am Ursprungsort in Stetten am kalten Markt fotografiert – und über dem Museumsgelände schweben läßt? Heute stelle ich hier ein Bild rein, wie diese Prognose in die Realität umgesetzt wurde. Sieht doch genauso aus, oder?
Ok, der Fotoapparat war zu klein, es hat nicht alles draufgepasst. Deshalb hier noch zusätzlich ein Foto mit der gesamten Fronansicht des Kaufhauses:
Neue Ware – frisch eingetroffen
Gestern hat ein weiterer Großtransporter mit Teilen der Einrichtungsgegenstände das Museum erreicht:


Bei diesem vorletzten Großtransport wurden die Einrichtungsgegenstände des historischen Kaufhauses geliefert. Die massive Ladentheke und die Ladenregale forderten den Möbelpacker einiges an Manneskraft ab. Das letzte Bild dieser Reihe eröffnet einen schönen Blick auf den ehemaligen Verkaufsraum von “Lölebempes”. Er ist sozusagen das künftige “Herzstück” des neuen Gebäudes im Museum.




Mittlerweile ist die sanitäre Anlage vormontiert (eine kleine Modernisierung, die der Einsatz im Museum als Tribut fordert)

und der Steinboden wurde verlegt:
Beim Vergrößern dieses Bildes kann man die Beschriftung der einzelnen Steinplatten erkennen, anhand derer die Handwerker das Puzzle wieder zusammensetzten.
Innenausbau
Im letzten Beitrag berichtete Museumsleiter Walter Knittel von der Eröffnung des “Kaufhauses Pfeiffer” am 20. September, das ist in rund 4 Monaten. Er schrieb zwar, dass es bis dahin noch einiges zu tun gebe, das ganze Ausmaß hat er aber verschwiegen. Momentan sieht es so aus:
- Dachgeschoss
- Fenster im Haus für den besseren Durchblick
- Historischer Laden im Bau
- Treppe im Bau
Die Museumsmacher scharren bereits mit den Füßen und sitzen in den Startlöchern, gilt es doch, das Haus (und es ist ein großes Haus) vollständig und originalgetreu nach belegten Quellen bis zum Eröffnungstermin einzurichten. Auch das ist eine zeitaufwändige Aufgabe.
Wer beim exklusiven Kreis der Ersten dabei sein will, die das Haus besichtigen, kann an einer Führung zum Kaufhaus Pfeiffer am 23. Juli um 14 Uhr teilnehmen. Volkskundlerin Bettina Zundel wird dabei das Neueste berichten. Eine Voranmeldung hierfür ist erforderlich unter info@freilichtmuseum-neuhausen.de oder Tel. 07461 / 926 3205.
Eröffnung am 20. September 2009
Die Eröffnung des Kaufhauses Pfeiffer rückt langsam, aber sicher näher. Am Sonntag, 20. September um 11 Uhr wird das “neue” Gebäude mitsamt dem Laden offiziell eröffnet. Dann kann man auch erstmals einkaufen im neuen Museumsladen im Freilichtmuseum. Alle “Kaufhaus-Pfeiffer-Fans” können sich den Termin ja schon mal vormerken.
Bei der Eröffnung wird auch die “Feuerwehrkapelle” aus Stetten am kalten Markt mitwirken.
Bis dahin gibt es aber noch einiges zu tun…
Innenansichten eines Kaufhauses
Endlich gibt es erste Einblicke. Dabei könnte man fast meinen, das Kaufhaus bestehe nur aus Treppen. Dieser Eindruck täuscht nicht ganz, denn tatsächlich bietet das Kaufhaus Pfeiffer zwei getrennte Treppenhäuser, sehr ungewöhnlich! /
Ok, das war jetzt nochmals eine Außenansicht, so zum Einstieg. Aber nun Bilder von innen:
Einbruch zwecklos, die Türen sind verriegelt und die Wertsachen sind im Tresor:
Der Dorfplatz hat sich verändert
So sieht das Kaufhaus Pfeiffer im Freilichtmuseum nun aus. Nachdem der meiste Schnee fast ganz verschwunden ist (hoffentlich endgültig!), zeigt sich allmählich, wie das “neue” mächtige Gebäude den Dorfplatz im Museum verändert. Noch sieht alles sehr nach Baustelle aus, aber Stück für Stück erhält das Haus an seinem neuen Platz sein “Gesicht” und damit auch unser Albdorf mit seinem Dorfplatz…
Noch was Nettes …
Gestern abend sah das Kaufhaus so aus:

Ein stimmungsvolles Bild: Das Haus im Scheinwerferlicht. Auch durch die Dunkelheit lassen sich die fleißigen Handwerker nicht abschrecken. Schemenhaft erkennt man oben links im Bild einen Dachdecker, der noch in den Abendstunden bei der Arbeit ist.
Dachdecker am Werk
Auch im neuen Jahr arbeiten die Handwerker unermüdlich in der Kälte am Kaufhaus Pfeiffer weiter. Aber etwas Entscheidendes fehlt noch: Das Dach. Die Vorbereitungen der Zimmermänner sind so weit abgeschlossen, noch heute soll mit dem Dachdecken begonnen werden.
Auch innen müssen noch einige Löcher gestopft werden …
Neues aus der Geschichte des Kaufhauses Pfeiffer
Aufgrund der Archivrecherchen des Tuttlinger Kreisarchivars Dr. Hans-Joachim Schuster wissen wir wieder einiges mehr über die Geschichte des Kaufhauses Pfeiffer und seiner Bewohner, das im Herbst nun ins Freilichtmuseum kommt. Nun ist es raus: Das Haus wurde (erst) im Jahr 1852 erbaut, und zwar von dem Hauptlehrer Johann Nepomuk Drißner auf einem bisher unbebauten Teil des Stettener Kaplaneigartens.
Er übergab sein Haus drei jahre (1855) später an seinen Sohn Joseph Anton, als dieser Agatha Sprißler heiratete…
Nach nur dreijähriger Ehe verstarb jedoch Joseph Anton Drißner (23.09.1858) im Alter von nur 35 Jahren. Sein Frau Agatha, der das Haus nun gehörte, bekam anderthalb Jahre später ein uneheliches Kind, namens Jacob, von dem Unterlehrer Cosmas Mayer aus Liptingen.
Sie muss ein sehr bewegtes Leben geführt haben…
Am 27.06.1861 heiratete Agatha ein zweites Mal, nun den Kaufmann Balthasar Löhle aus Ringenbach. Dieser adoptierte den unehelichen Jacob. Er hat offensichtlich auch mit dem Warenhandel in diesem Haus angefangen.
Nach nur zwei Jahren (1863) allerdings verließ Balthasar Löhle seine Familie und wanderte nach Amerika aus, wo er am 8. August 1870 verstarb.
In der Zwischenzeit bekam Agatha einen zweiten unehelichen Sohn, Stephan, der am 26.01.1870 geboren wurde.
Am 2. Mai 1872 heiratete Agatha zum dritten Mal, nun den Kaufmann Peter Friedrich Pfeiffer aus Stockach, Sohn des Baptist Pfeiffer, Metzger. Aus dieser Ehe gehen nochmals sechs Kinder hervor, wovon jedoch zwei gleich im ersten Lebensjahr starben. Peter Friedrich Pfeiffer erweiterte die Warengeschäfte und das Angebot deutlich.
Sein jüngster Sohn, Friedrich (geb. 1880) übernahm im Jahr 1911 das Ladengeschäft.
Eilmeldung!
Die SWR Landesschau Baden-Württemberg strahlt heute um 18.45 Uhr die Aufnahmen aus, die heute Vormittag bei der Firma JaKo Baudenkmalpflege in Rot an der Rot gedreht wurden.
Die Ankündigung des SWR liest folgendermaßen:
“Jobtausch
Wissen Sie was sich hinter ‘Translozieren’ verbirgt? SWR1-Moderator Matthias Holtmann und Landesschau-Moderatorin Martina Meisenberg werden es für Sie herausfinden.”
Wie es ihnen ergangen ist, werden wir also heute Abend begutachten können.























